Wie ein Plattenspieler funktioniert
Beim Plattenspieler unterscheidet man den Antrieb in drei verschiedene Arten, also mit welcher Art der Plattenteller in eine Drehbewegung gesetzt wird. So gibt es zunächst den Direktantrieb, bei dem der Plattenteller direkt auf dem Antriebsmotor liegt. Somit ist die Antriebsachse des Plattentellers auch gleichzeitig die Achse des Motors. Eine andere Art des Direktantriebs eines Plattentellers besteht darin, dass die Drehung des Motors mit einem Zahnrad auf die Achse des Plattentellers erfolgt. Der nächste Antrieb beim Plattenspieler ist der Riemenantrieb. Hierbei wird die Drehung des Motors über einen Riemen oder ein Gummi auf die Achse des Plattentellers übertragen. Der Riemenantrieb wurde bei den meisten Plattenspielern verwendet, weil unerwünschte Vibrationen des Plattentellers durch die zeitweilige Entkoppelung von Motor und Plattenteller verhindert werden können. Die Drehzahl kann beim Riemenantrieb entweder durch die automatische Regulierung der Drehzahl oder durch die veränderte Stärke der Achse des Plattentellers. Der entscheidende Vorteil beim Riemenantrieb liegt im geringen Entwicklungsaufwand. Der Nachteil dagegen sind vermehrt auftretbare Gleichlaufschwankungen. Eine weitere Antriebsart ist der Reibantrieb. Ganz neu erhältlich sind sogar Plattenspieler mit USB -Anschluss.